Forum: Infektion & Prävention - Corona und mRNA-Impfstoff
Hallo labratdor,
die demnächst an die Regierungen zu verkaufenden Impstoffe befinden sich in der letzten, der 3. Erprobungsphase. Vor Beginn der 1.Erprobungsphase wurden sie mit den damals, also vor etlichen Monaten verfügbaren Kenntnissen über das Coronavirus entwickelt. Diese Impfstoffe werden genehmigt werden. Man kann den genehmigten und zugelassenen Impfstoff natürlich nicht gegen einen anderen auswechseln, der den neuesten Varianten des Virus entspricht, sonst müsste die ganze Erprobungsprozedur wieder von vorn beginnen. Zur Frage, ob der aktuelle Impfstoff auch die neuesten Mutationsvarianten des Virus berücksichtigt, habe ich erstaunlicherweise bislang weder von den Impfprotagonisten geschweige denn von den Gesundheitspolitikern irgendetwas gehört.
LG, Albrecht
Wollen wir mal hoffen, dass der Impfstoff, sobald er entwickelt und zugelassen wurde, auch wirklich gegen alle Stämme des Viruses wirkt. In Dänemark wurde jetzt ja ein neuer mutierter Stamm übertragen auf den Menschen von den Nerzen nachgewiesen, gegen den ein Impfstoff möglicherweise nicht wirksam sein könnte.
"Das heisst doch nichts anderes, als dass die Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung zu deren Beginn noch so dünn sind, dass die zu Impfenden die Testkarnickel sind, an denen in Echtzeit Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe erprobt werden."
Oder es heißt, dass man sich der Verantwortung sehr bewusst ist und trotz vorangegangener klinischer Studien die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten will, um mögliche, seltene Nebenwirkungen oder Spätfolgen frühzeitig zu erkennen.
Selbst bei 10.000 Probanden in klinischen (zulassungs)Studien können natürlich nicht alle Kombinationen und Eventualitäten sicher abgeprüft werden. Da kann es Reaktionen auf/mit bestimmten Medikamenten geben, speziellen Genpolimorphismen, etc.. Das ist im Vorfeld nicht zu 100% abprüfbar. Deswegen ist es eigentlich völlig normal, dass neue Medikamente und Impfstoffe mit ihrer Zulassung auch einem Monitoring unterzogen werden; und wenn auch nur vom Hersteller im Zuge seiner Qualitätssicherungspflichten.
Hier, bei dem Sars-Cov-2 Impfstoff nun öffentlicherseits. Für mich eine Selbstverständlichkeit und kein Aufreger.
Liebe Foristen,
bitte Sicherheitsgurt anlegen, denn in Kürze startet der Blindflug in die Corona-Impfung:
Gesundheitsministerium legt nationale Impfstrategie vor
"Die Evaluierung von Sicherheit und Wirksamkeit soll über den gesamten Zeitraum über Meldungen durch Ärzte erfolgen. Surveys und Studien sowie die elektronische Erfassung über eine App des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sollen dabei unterstützen. © alir/aerzteblatt.de"
Das heisst doch nichts anderes, als dass die Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung zu deren Beginn noch so dünn sind, dass die zu Impfenden die Testkarnickel sind, an denen in Echtzeit Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe erprobt werden.
LG, Albrecht
Hallo Thorsten,
"Warum also erst lange und mühsame Entwicklungs-, Test- und Zulassungsverfahren durchlaufen"
Genau das sagen die Impfstoffentwickler auch. BioNTech wird in 4 bis 6 Wochen die Zulassung erhalten.
Quelle:
Es geht nur noch ums sehr große Geld aus Steuermitteln, die Gesundheit der zu impfenden Risikogruppen und Systemrelevanten ist nachrangig.
LG, Albrecht
Da muss der Pflanzenwissenschaftler Avery ja schon fast prophetische Fähigkeiten haben, wenn er heute schon weiß, was jeder einzelne Impfstoff bewirkt. Warum also erst lange und mühsame Entwicklungs-, Test- und Zulassungsverfahren durchlaufen, wenn es der Gesundheitsökologe jetzt schon weiß...
https://sciencebridge.net/uploads/akt-ver-attatchments/200522_Scharlatane_Experten.pdf
Liebe Foristen,
Wirkung fragwürdig. Risiko hoch.
Nachdem das vom mir in meinem Kommentar vom 28.10.2020 verlinkte Video von CG Arvay von Youtube gesperrt wurde, habe ich hier einen neuen link zu dem Video samt seinen 19 Fussnoten gefunden:
Was mir bei den Ausführungen von CG Arvay neu war, ist der Umstand, dass einer dieser Impfstoffe offensichtlich nicht zu einer sterilisierenden Wirkung der gebildeten Antikörper gegenüber dem Virus führt. Das bedeutet, dass der Geimpfte sich infizieren kann, infolge der Impfung keine oder nur schwache Symptome zeigt, aber es dennoch sein kann, dass er andere Menschen infiziert. Infolge der Impfung fühlt er sich natürlich sicher. Im Hinblick darauf, dass das Personal von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bevorzugt geimpft werden soll, eine verhängnisvolle Wirkung der Impfung.
LG, Albrecht
Liebe Foristen,
Wer an Covid-19 erkrankt, entwickelt eine Immunität. Forscher zeigen jetzt, dass sie mehrere Monate anhält.
Dagegen sagte Prof. Kremsner, der das Tübinger Tropeninstitut leitet und die dritte und letzte Phase der klinischen Studie des Impfstoffes des Tübinger Pharmaunternehmens curevac leitet, wofür Tests an 27.000 Probanden in Südamerika und Europa durchgeführt werden, in einem vor wenigen Tagen geführten Zeitungs-Interview:
" Wie lange eine Impfung schützt, das könne keiner mit Gewissheit sagen...Vielleicht sechs Monate, ein Jahr oder 20 Jahre, alles Spekulation."
LG, Albrecht
Hi Albrecht,
ich finde den Ansatz gut und kann ihn nur unterstützenund befürworten. Pandemien möglichst erst gar nicht aufkommen lassen. Halte ich für ein empfehlenswertes Konzept.
Dummerweise ist die Aktuelle Pandemie bereits da und wir müssen notgedrungen damit klarkommen und einen geeigneten Umgang damit finden. Es wird aber nicht viel bringen, den Brunnen zu verbrettern, wenn das Kind bereits reingefallen ist und noch drin steckt.
Aber man kann vielleicht viele andere Brunnen rechtzeitig sichern und das zukünftige Hineinfallen von Kindern verhindern oder zumindest reduzieren.
LG
Thorsten
Hallo Thomas,
ein merkwürdiger Zufall:
man könnte geradezu meinen, der in diesem Spiegel-Artikel genannte Weltbiodiversitätsrat hätte das von mir empfohlene Buch von CG Arvay gelesen:
Weltbiodiversitätsrat fordert Strategiewechsel im Kampf gegen Viren
Zitat:
>> Der IPBES-Bericht kommt immerhin zu einem positiven Fazit: "Wir sind zunehmend in der Lage, Pandemien zu verhindern", so Daszak. Aber: "Die Art und Weise, wie wir das derzeit angehen, ignoriert diese Fähigkeit weitgehend. Unser Ansatz hat praktisch stagniert." Statt auf Prävention zu setzen, versuche man derzeit, Krankheiten durch Impfstoffe und Therapeutika einzudämmen und zu kontrollieren, nachdem sie ausgebrochen sind. Das ist vor allem aus wirtschaftlicher Sicht unsinnig. Denn die Experten schätzen, dass die Kosten für die präventive Bekämpfung von Pandemien um das Hundertfache niedriger sind als die Beträge, die es braucht, wenn ein Virus erst einmal um die Welt gegangen ist.>>
Quelle:
LG, Albrecht