Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona
Ivan du schreibst:
Meine Zahlen wurden von Virologe genannt. Woher hast du deine Zahlen?
Es ist ganz einfach. 25% sind bei uns ungeimpft, das sind bei unserer Einwohnerzahl bummelig 20Mio Menschen. Warten wir das Ende des Winters ab, dann sind wir schlauer;-)
Vor diesen 20Mio hat die Politik ihre Befürchtung vor der Kollabierung des Gesundheitssystems. wenn von denen zu viele auf einmal schwer erkranken, da kommen bei 20 Mio einige zusammen!
Hier geht es nicht um das Individuum, das Vorsorge, oder nicht. Es geht um die Gesellschaft, das Gesundheitssystem, die Grundversorgung.
Ich hoffe auf eine Entwicklung, die zum nächsten Winter die Endemie zur Folge hat. Sei es durch eine Virusentwicklung mit geringerer Erkrankungsrate, oder durch eine schnelle Grundimmunisierung durch umfassende Infektionen.
Die besten Beispiele sind Länder wie Spanien, die viele Infizierte hatten und viele Impfungen. Die Folge sind zwar momentan hohe Inzidenzen, aber wenig schwerer Verläufe. Leider sind wir noch nicht in dieser Situation. Trotzdem fahren diese Länder noch massive Vorsichtsmaßnahmen.
Tovi, deine Zahlen sind falsch, omikron ist, wenn die sehr hohen Inzidenz Zahlen mit den geringen Krankenhaus Einweisungen ( laut letzter Woche, London, sind von den omikron Fällen im Krankenhaus 70-80% Beifang, und haben kein Behandlungsbedarf bzgl Covid19 , Drohmedizin ) eher zu 80% mit weniger schweren Fällen.
Da hier Bayern München ein Thema ist, inzwischen haben sich rund 10 Spieler, die meisten doppelt geimpft, infiziert. Es ist fraglich ob Bayern die erforderliche Anzahl Spieler für das nächste Wochenende zusammen bringt.
Ich hoffe doch sehr das die , trotz Impfung, Infizierten Spieler gesund bleiben und nicht zu früh mit dem Training anfangen. Nicht dass da noch schwere Herzprobleme entstehen. So muss jetzt der ungeimpfte Kimmich die Siegtore schiessen.
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich-
Die bisherigen Impfstoffe bieten einen Schutz, der nicht bei null liegt !!!!
Wenn das mal keine Argumente für eine Impfpflicht sind.
Lohnt sich Boostern überhaupt noch?
Ja, sagt Stiko-Chef Thomas Mertens: "Boostern lohnt auf jeden Fall. Der Kampf gegen die Delta-Variante geht weiter." Trotz der angekündigten angepassten Impfstoffe sollten die Menschen eine Booster-Impfung nicht aufschieben. Auch gegen Omikron böten die bisherigen Impfstoffe einen Schutz, der nicht bei null liege.
Ivan, die Omikronvariante weist bei eine um 20% reduzierte Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe auf.
Für Ungeimpfte gilt dasselbe!
Die Inzidenzen in den Impf-Musterländern schiessen ja nur so in die Höhe, dass die Antwort auf die Frage: Impfen gegen Corona, praktisch mit NEIN beantwortet werden kann, denn eine Impfung schützt NICHT vor Ansteckung (das war vor 12 Monaten doch die allgemeine Hoffnung).
Da in den Medien auch praktisch nichts zu massiven Problemen der Ungeimpften bzgl Omikron zu lesen ist (die es bei Inzidenzen von über 2000 doch irgendwo geben müsste), würde ich inzwischen auch davon ausgehen dass es auch weitgehend harmlos für Ungeimpfte ist. Natürlich müssen unsere Qualitätsmedien, wie auch unsere Politiker und die sog Experten/Mediziner, bei fast jeder Aussage immer wieder auf die Gefährlichkeit insbesondere für Ungeimpfte hinweisen ( Letalität übrigens unter 1%, hauptsächlich Vorerkrankte). Drohmedizin, die den Heil alternativlos in Big Pharma sieht. Nichts neues, leider.
Georg, leider war es eine Falschaussage, denn die Myocarditis ist deutlich gefährlicher, als die gut zu behandelnde Sinusvenenthrombose.
Zuversicht und gute Nachrichten gibt es natürlich nicht in germoney, aber aus Dänemark kommt ERFREULICHES !
Top-Epidemiologin Krause macht uns Corona-Hoffnung: „Ich denke, in zwei Monaten haben wir unser normales Leben zurück.“
Hintergrund - Husten, Schnupfen, Heiserkeit ( IN GERMONEY nennt man dies vorzugsweise brandgefährliche Omikron Hurrikan ) verbreitet sich schnell, ist aber überwiegend harmlos.
Man sollte die gute Nachricht den Deutschen schonend beibringen. Vielleicht erst nochmal auf neue Mutationen hinweisen, die äußerst problematisch sein könnten. Und natürlich nochmal die extreme Gefahr für Ungeimpfte betonen...
Aber immerhin hast Du 4 Daumen für Deine Falschaussage bekommen, Thomas, ...
Lieber Chris,
"Ich habe meine Corona-Infektion eigentlich gut überstanden"
Gratulation. Ich frue mich wirklich über Jeden, der diese Infektion/Erkrankung einigermaßen problemlos wegsteckt und übersteht.
"war ich tatsächlich verunsichert und bin seit x Jahren mal wieder zum klassischen schulmedizinischen Arzt, um mich durchchecken zu lassen."
Dagegen ist nicht einzuwenden. Wenn ein klassischer Arzt sein i.O. für Sport gibt, bist du zumindest auf der sicheren Seite.
"Glück hätte ich gehabt. Generell sagen viele in meinem Bekanntenkreis, dass ich Glück hatte."
Nunja, es liegt in der Natur der Sache, dass man hinterher immer schlauer ist. Vielleicht(!) wäre die Impfung ja tatsächlich die bessere Entscheidung gewesen und du hättest nicht mal Symptome verspürt.
Im Vorfeld geht es eben erst mal nur um Wahrscheinlichkeiten. Die Risikowahrscheinlichkeiten für eine Erkrankung, einen schweren Verlauf, Tot, ernste Impfkomplikationen. aber auch das Risiko / die Wahrscheinlichkeit für andere eine Infektionsquelle darzustellen; besonders für Mitmenschen, die gesundheitlich weniger gut aufgestellt sind.
Und ja, du weißt nicht, ob da nicht doch noch längerfristg/verspätet negative Effekte zu erwarten sind (z.B. durch persistierende Viren).
Du hast für dich, nach persönlicher Abwägung entschieden, dich nicht impfen zu lassen und eine Infektion/Erkrankung zu riskieren. Völlig i.o, völlig legitim.
Aus den gleichen Gründen lasse ich mich nicht gegen Grippe impfen.
Es war offensichtlich nicht falsch von dir, dich nicht impfen zu lassen. Ob es auch "richtig" war, ist eine andere Diskussion und mittlerweile irrelevant.
"Seit gut vier Jahren kenne ich Dr. Strunz und seitdem war ich jeden einzelnen Tag arbeitsfähig"
Dito, ok, sind mittlerweile fast 7 Jahre. Habe mich aber trotzdem impfen lassen.
War das die "richtige" Entscheidung? Ich weiß es nicht. Ich gehe von "ja" aus. Selbst wenn die Impfung keinen vollen Schutz bietet, gehe ich davon aus, dass sie das geringere Risiko(!) darstellt.
Wissen(!) werde ich das erst, wenn ich die Option Infektion/Erkrankung ziehe. Ich weiß ja auch nicht, ob der Airbag in meinem Auto mir das Leben retten wird (einen Unfall verhindern wird er im Zweifelsfall nicht); nicht mal, ob er überhaupt funktioniert.
"Corona hat da jetzt mit zwei/drei Tagen nicht (zu 100%) arbeitsfähig jetzt ordentlich reingehauen, für meine Verhältnisse."
Ich kenne jüngere und fittere Menschen, die von Corona deultich härter getroffen wurden. Seit 4 Wochen genesen, aber immer noch nicht beim Training belastbar (Atemnot, Erschöpfung); von voll belastbar ganz zu schweigen.
"Wegen dem Glück bin ich mir unsicher, was ich denken soll."
Mein Tip: Für dich persönlich ist die Rechnung aufgegangen, also Haken dran. Wie du dein Risiko als möglicher Spreader einschätzt und beurteilst, steht auf einem anderen Blatt. Aber mittlerweile hatten ja nahezu alle die Gelegenheit, sich impfen zu lassen...
"Wenn Bekannte/Arbeitskollegen mit zu hohem BMI, Bluthochdruck, Dauermedikation, Raucher und/oder Alkoholtrinker etwas von reinem Glück reden, dass ich nicht schwer erkrankt bin, fällt es mir schwer das anzunehmen."
Kann ich absolut nachvollziehen.
"Andererseits, wenn ich davon ausgehe, dass ich kein Glück hatte, sondern es an sauberer Ernährung, Blutuntersuchung+Auffüllen, Sport, positivem Denken und Lifestyle liegt, bedeutet das, jeder in meinem Alter, den es schwer erwischt (oder der gar stirbt), hat es selbst zu verantworten."
Wie heißt es so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied. Betrifft Gesundheit genauso.
Aber wie schon mehrfach erwähnt, man kann das Eine tun ohne das Andere lassen zu müssen. Ich finde die Annahme nicht abwägig, dass dein Lifestyle dich auch die Impfung hätte gut überstehen lassen.
"Das wäre ein absolutes Armutszeugnis für die Menschheit."
Das Armutszeugnis ist bewußte Falsch- und Desinformation über Nutzen und Risiken von Impfung und Infektion/Erkrankung. Das Armutszeugnis ist, dass immernoch Menschen Risiken und Gefahren herbeifabulieren, die zwar ggf. theoretish möglich sind, aber in der Realität mangels Auftreten irrelevant sind.
Das Armutszeugnis sind Menschen, die auftretende Komplikationen ohne zahlenmäßige Einordnung überdramatisieren.
Das Armutszeugnis sind Menschen, die Corona und die Pandemie immernoch grundsätzlich leugnen.
Das Armutszeugnis sind Menschen, die gemeinsam mit Extremisten, Rechten, Nicht-Demokraten demonstrieren oder "spazieren gehen", ohne sich klar von denen abzugrenzen.
Das Armutszeugnis sind Menschen, die "(Corona)Diktatur" skandieren, dieses aber nur können, weil sie eben nicht in einer Solchen leben.
LG und bleib gesund
Thorsten
PS: @Admin/Moderator: Wenn in dem Beitrag etwas gegen die Forumsregeln verstößt und damit einer Veröffentlichung im Wege steht, wäre ich für einen entsprechenden, expliziten Hinweis dankbar.
Es ist schon krass, was die Medien/Bekannte mit einem machen. Ich habe meine Corona-Infektion eigentlich gut überstanden, aber durch das ständige mantraartige wiederholen von long covid, Herzmuskelentzündungen, ich dürfe jetzt keinen Sport machen etc. war ich tatsächlich verunsichert und bin seit x Jahren mal wieder zum klassischen schulmedizinischen Arzt, um mich durchchecken zu lassen. Erstmal gab es eins auf den Deckel, weil ich nicht geimpft war, ich wurde direkt in eine gewisse Ecke geschoben. Sachliche Argumente, auf die Frage des Arztes warum ich mich nicht habe impfen lassen, wurden mit einem persönlichem Angriff gekontert. Der Arzt wollte gar nicht sachlich darüber sprechen. Danach lief aber alles freundlich und für mich sehr positiv ab. Worte wie es ist alles "auffällig unauffällig" fielen. Verabschiedet hätte er mich fast mit den Worten, dass ich alles richtig gemacht habe, wobei ihm dann wohl nochmal mein Impfstatus eingefallen sein muss und er es nochmal etwas einschränkte. Glück hätte ich gehabt. Generell sagen viele in meinem Bekanntenkreis, dass ich Glück hatte. Auch, dass die Impfung für mich die bessere Entscheidung gewesen wäre, weil da die Wahrscheinlichkeiten für irgendeine dauerhafte Erkrankung geringer gewesen wären. Es war falsch, mich nicht impfen zu lassen, behaupten sie, auch jetzt noch. Seit gut vier Jahren kenne ich Dr. Strunz und seitdem war ich jeden einzelnen Tag arbeitsfähig und abgesehen von einem Unfall nie für länger als einen Tag nicht sportfähig. Corona hat da jetzt mit zwei/drei Tagen nicht (zu 100%) arbeitsfähig jetzt ordentlich reingehauen, für meine Verhältnisse.
Wegen dem Glück bin ich mir unsicher, was ich denken soll. Wenn Bekannte/Arbeitskollegen mit zu hohem BMI, Bluthochdruck, Dauermedikation, Raucher und/oder Alkoholtrinker etwas von reinem Glück reden, dass ich nicht schwer erkrankt bin, fällt es mir schwer das anzunehmen. Andererseits, wenn ich davon ausgehe, dass ich kein Glück hatte, sondern es an sauberer Ernährung, Blutuntersuchung+Auffüllen, Sport, positivem Denken und Lifestyle liegt, bedeutet das, jeder in meinem Alter, den es schwer erwischt (oder der gar stirbt), hat es selbst zu verantworten. Das wäre ein absolutes Armutszeugnis für die Menschheit.