Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona
Ivan, würde ich im Rahmen der Impfung so argumentieren wie du bei der Frohmedizin, indem ich nur die positivsten Einzelfälle herauspicken, du würdest mich auslachen. Zu Recht!
Deswegen meine Frage an dich zur Frohmedizin: Wo sind die Hochrechnungen, wie viele Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfälle pro 100000 Frohmedizinpraktizierenden in welcher Altersgruppe verhindert werden können?
Wo sind die Modellierungen die die ökonomischen Aufwendungen und die sozialen Kosten der Frohmedizin produzieren und vergleichen mit der Bekämpfungsalternative Impfung?
Wenn du diese Fragen nicht beantworten kannst, hast du zumindest eine Antwort, warum die Frohmedizin in der Bekämpfung der Pandemie keine Beachtung findet.
Carlos,
deine Zahlen und Rechnung zeigt vor Allem auch, dass Geboosterte ein gut 30% geringeres Infektionsrisiko aufweisen, als Ungeimpfte.
Auch machst du es dir mal wieder sehr einfach, indem du alle Altersgruppen in einen Topf wirfst und nicht zwischen bloßer Infektion und symptomatischer Erkrankung differenzierst (eines der in der Vergangenheit am heftigsten von den "Skeptikern" ins Feld geführte Narrativ war ja die geforderte Abkehr von reinen Infektions-Inzdenzen da Infektion nicht gleich Erkrankung ist!).
Aber auch hier liefert der RKI Wochenbericht entsprechende Informationen (Seite 22: Differenzierung nach Alter, symptomatischen Fälle und hospitalisierten Fällen; Seite 24 Tabellen 3+4: Impfdruchbrüche nach Alter und Grundimmunisierung/Boosterung).
Beschränken wir uns aber der aktuellen Entwicklung entsprechend auf die Situation bezüglich Omikron (Seite 25, Tabelle 5), wird schnell ersichtlich, dass gerade in Bezug auf Hospitalisierung, Intensivstation und Tod, schon die Impfung (Grundimmunisierung) einen großen Schutz bietet (~50% geringeres Risiko in der vulnerablen Gruppe der Ü60) und die Auffrischimpfung /Boosterung dieses Risiko nochmlas etwa halbiert; Bezogen auf die tatsächlichen Zahlen, ohne Berücksichtigung des jeweiligen Bevölkerungsanteils.
Picken wir uns exemplarisch diese Bevölkerungsanteile für die Ü60 und Hospitalisierungen heraus, ergibt sich:
43 hospitalisierte symptomatische Omikron Fälle.
12 ungeimpft
19 grundimmunisiert
12 mit Auffrischung
Impfstatus in dieser Gruppe:
87,4% grundimmunisiert
64,6% geboostert
12,6% ungeimpft / nicht grundimmunisiert
Die Ungeimpften machen 12,6% der betreffende Altergruppe aus, schlagen aber mit 28% der Hospitalisierten zu Buche.
Die Geboosterten machen 64,6% der betreffeden Altergruppe aus, schlagen aber auch nur mit 28% der Hospitalisierten zu Buche.
Die Grundimmunisierten mit 87,4% Altergruppenanteil schlagen mit nur 44% der Hospitalisierten zu Buche.
Damit sind überproportional viele Ungeimpfte durch Hospitalisierung betroffen. Und je höher der Impfstatus, desto größer ist der Schutz vor Hospitalisierung.
Die Impfung trägt nachwievor erfolgreich dazu bei symptomatische Erkrankungen, Hospitalisierung, Intensivstationsbelegung und Tod deutlich zu reduzieren; auch hinzichtlich der Omikron Variante!
LG
Thorsten
Tovi,
du kannst dir, neben 31.12.2021, auch den Bericht vom 6.1.2022 des RKI anschauen.Tabelle 4, aus diesem 'Zufall', ist inzwischen durch eine zweite Woche bereits bestätigt worden. Selber schauen, selber denken. Danke Carlos.
Carlos, ich möchte dir wieder ein grosses Danke sagen, zu deinem Mut die offiziellen Zahlen des RKI selbstständig zu interpretieren. Die Tabelle 4 des aktuellen RKI Berichts, vom 6.1.2022, selber anschaun, ich habe den Link zum Dokument bereits genannt, allein die Aufforderung wird von anderen Teilnehmern hier als Affront angesehen, Erkentnnisse selbst zu erarbeiten, sind von einem (leider) grossen Teil der Menschen, unerwünscht. Wäre Dr. Strunz so weit gekommen wenn er seine, an der Uni gelehrten Inhalte, nicht durch selbständiges Lesen von Studie, nicht in eigene Erkenntnisse umgesetzt hätte?
Hier noch ein Beispiel von Frohmedizin, Novak Djokovic, weltweit die Nummer 1 beim Tennins, ist global unterwegs, als Genesener, ohne Impfung, ohne Long Covid. Er hat die mentale Kraft seinen eigenen Weg, gegen Regierungen und deren Machtintrumente (Polizei..), gegen angeblichen 98% der 'Wissenschaft' , der Medien usw zu gehen.
Der Erfolg gibt ihm Recht. Er ist gesund (auch nach einer Genesung), er ist stark, er ist sehr erfolgreich, körperlich und mental, ohne Impfung. Können wir daraus etwas lernen?
Carlos, das sind also die Zahlen, von denen vermutlich auch Ivan sprach. Jetzt frage ich mich, was ist an diesen Daten so erstaunlich? Warum schwingt in deinen Worten so eine "Dramatik" mit?
Jetzt errechnest du aus einer willkürlichen Wochenzahl ein Infektionsrisiko mit Symptomen. Leider kann man diesen Daten den Bereich der Symptomatik nicht entnehmen. Mit Symptomen erkrankt, kann bedeuten ein leichter Schnupfen, oder eine Intensivbehandlung.
Da von den 4000 geimpften, 3000 lediglich eine Doppelimpfung hatten, ist es nicht verwunderlich, dass es in dieser Gruppe zu Infektionen kam. Warum es jetzt 70 Prozent waren und bei den Ungeimpfte lediglich 30 %, kann ich nicht begründen. Es sind die Zahlen einer einzigen Woche, es bleibt abzuwarten ob das ein Zufall ist, näheres wird sich in den nächsten Wochen ergeben.
Fuer alle, die sich wundern und fragen, was das alles soll - bitte auf u tube - das hier suchen:
Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?
Tovi, das ergibt sich aus den Zahlen des RKI.
„Wöchentlicher COVID-19-Lagebericht vom 30.12.2021 Seite 14
Klinisch-epidemiologische Daten
[...] 1.097 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde
für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben. [...]“
So. Wenn wir sie denn diesmal glauben wollen, diese neuen „korrigierten“ Zahlen des RKI, dann bedeuten sie
bei rund 70 Prozent doppelt Geimpften bzw. Geboosterten und ca. 30 Prozent Ungeimpften, dass sich für
die Geimpften (4.020/70) im Vergleich zu den Ungeimpften (1.097/30) ein um 57,04 Prozent erhöhtes
Risiko für eine symptomatisch verlaufende Omikron-Infektion ergibt!
Carlos, du schreibst: D.h. die Geimpften haben ein höheres Risiko an Omikron zu erkranken
Das ist eine Schlussfolgerung von dir. Warum sollte ein Geimpfter ein höheres Risiko einer Erkrankung haben, als ein Ungeimpfter? Liest du das aus den Zahlen des RKI heraus?
Das die vulnerablen Gruppen häufig ein Problem haben, genügend Antikörper aufzubauen, ist nichts neues. Die haben sogar das Problem, stattdessen verstärkt Autoantikörper verstärkt aufzubauen. Autoantikörper fallen aber in allen Gruppen an, wenn auch nicht in den Maße.
Trotzdem ist auch deren Schutz vor schwerer Erkrankung/Tod deutlich erhöht.
....Eigentlich wollte die bekannte Fitness-Influencerin Urlaub machen, doch eine Corona-Infektion macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Obwohl sie bereits eine dritte Impfung erhalten hat, berichtet sie nun von einer "echt hartnäckigen" Erkrankung mit starken Symptomen.
In den vergangenen Tagen war es auf Instagram recht ruhig um die Fitness-Influencerin Sophia Thiel. Die 26-Jährige hat ihren rund 1,3 Millionen Followern nun auch den Grund dafür verraten: Sie hat sich mit dem Coronavirus infiziert - und das trotz Dreifach-Impfung....
https://www.n-tv.de/leute/Sophia-Thiel-hat-Corona-richtig-hart-erwischt-article23046381.html
Kimmich hat sein Spiel, ohne Impfung und als Genesener , erfolgreich machen können. Dafür waren aber ca 8-9 doppelt und dreifach geimpfte Bayern Spieler in Quarantäne, da infiziert. Gibt es eigentlich Studien ob das Virus , bei Geimpften, nicht auch Spätfolgen hinterlässt? Da die Impfung kaum vor Ansteckung schützt, könnte es diese Frage für 60 Millionen geimpfte Menschen dich eine gewisse Relevanz haben?
Ivan, glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Tovi, ich würde mich freuen, wenn du Recht hast und die Impfung wirklich hilft. Bei uns im Bekanntenkreis sind die Ärzte, die bisher absolute Impfbefürworter sind, von der Meinung total abgerückt. Eine Ärztin beim Gesundheitsamt sagte mir Silvester, dass die Imfung bei der vulnerablen Gruppe nicht wirkt ( keine Antikörperbildung, etc) und deshalb alle Anderen geimpft werden müssen (um niemnaden anzustecken). Das hörte sich alles sehr negativ an. Bzgl. Omikron sind die Geimpften auch in der Relation 70/30 (Geimpft/Ungeimpft) überproportional vertreten. D.h. die Geimpften haben ein höheres Risiko an Omikron zu erkranken.
Die von dir erwähnte "Studie" kommt aus Hamburg und wurde mit 400 ungeimpften Menschen, die Corona überstanden haben , gemacht. Es gibt lt. der Studie ganz geringfügige (1-2%) Einschränkungen. Ich habe hierzu einen Bericht im TV gesehen und habe mich gefragt, wie man Schäden an der Lunge z.B. von Kettenrauchern von Coronaauswirkungen unterscheidet. Eine Studie hat doch gewisse Voraussetzungen - Lunge vor Corona mit Lunge nach Corona vergleichen, etc. War das Her vor der Erkrankung ok ? Wie sieht es längerfirstig aus ?
Es mag aber stimmen und wäre natürlich trotz Geringfügigkeit ärgerlich.