Ein Leitmedium sei, so erfahre ich aus Ihrer mail, die Süddeutsche Zeitung. Einverstanden. In der mail beklagen sie sich über dieses Blatt. Genauer gesagt, über den zitierten Professor Hauner aus München. Sie erinnern sich? Von ihm stammen die Leitlinien der DGE.
Schlaganfall ist ein wirklicher Schlag des Schicksals. Wer als Arzt mit halbseitig gelähmten Rollstuhlpatienten mal eine halbe Stunde gesprochen hat, wer – schlimmer noch – als Angehöriger einen lieben Menschen nach Schlaganfall betreuen darf… versteht die Einleitung. Ein Schlaganfall verändert das Leben dramatisch.
Sie sind so jung oder so alt wie Ihre Blutgefäße. Die Blutgefäße sorgen für die Sauerstoffversorgung Ihres Körpers. Werden sie enger, geht es dahin. 1,5 Prozent pro Jahr geht es den Bach hinunter. Und warum werden die Blutgefäße enger?
„Machen wir einen kleinen Ausflug in Ihren Körper. Der besteht aus 70 Billionen Zellen. Jede Zelle hat eine Hülle, die sie abgrenzt. Die Zellmembran. Und die muss stabil sein und gleichzeitig durchlässig für Nährstoffe, für Sauerstoff, für Schlackenstoffe ... Stoffwechsel sagt man dazu.
Manchmal rutscht mir Wahrheit raus. Zum Glück nur selten. Ich beherrsche mich. Ich nehme Rücksicht ... auf Sie! Denn Wahrheit wollen wir alle in Wahrheit eher selten hören.
Weil Ihre Reaktion auf den Abdruck eines Briefes in der letzten Woche so zahlreich und fröhlich war, erlaube ich mir, noch einen Text weiter zu geben, der mein Herz berührt.
800 normalgewichtige Briten schob der Mediziner Bell vom West-Londoner Hammersmith Hospital in die Röhre eines Kernspintomografen. Das Ergebnis: Auch Dünne können schrecklich fett sein.